Satzung des Richard Wagner-Verbands Köln e. V.

 

 

 § 1 Name und Sitz

Der Verein führt den Namen „Richard Wagner-Verband, Ortsverband Köln e.V.“ Er ist im Vereinsregister beim Amtsgericht Köln unter der Nummer 8302 einge-tragen. Der Sitz des Vereins ist Köln. 

Er ist Mitglied des Richard-Wagner-Verbands International e.V. mit Sitz in Bayreuth. Diese Mitgliedschaft ist unwiderruflich. 

§ 2 Geschäftsjahr

Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. 

§ 3 Zweck des Vereins

Zweck des Vereins ist die Förderung von Kunst und Kultur. 

Der Satzungszweck wird insbesondere verwirklicht durch Studienreisen, Vorträge, Besuche von Konzert- und Opernaufführungen, um das Verständnis für das Werk Richard Wagners zu wecken und zu vertiefen, sowie durch die Förderung des künstlerischen Nachwuchses auch durch die Ermöglichung eines Besuchs der Bayreuther Festspiele. 

Daneben kann der Verein auch die ideelle und finanzielle Förderung der Richard-Wagner-Stipendienstiftung in Bayreuth zur ideellen und materiellen Förderung und Pflege der Kunst und Kultur vornehmen. 

Die Förderung der vorgenannten Körperschaft wird besonders verwirklicht durch Beschaffung von Mitteln durch Beiträge, Spenden sowie durch Veranstaltungen, die der ideellen Werbung für den geförderten Zweck dienen. 

§ 4 Selbstlose Tätigkeit

Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. 

§ 5 Mittelverwendung

Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus den Mitteln des Vereins. 

§ 6 Verbot von Begünstigungen

Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§ 7 Erwerb der Mitgliedschaft

Vereinsmitglieder können natürliche Personen oder juristische Personen werden. 

Der Aufnahmeantrag ist schriftlich zu stellen. 

Über den Aufnahmeantrag entscheidet der Vorstand. 

Gegen die Ablehnung, die keiner Begründung bedarf, steht dem/der Bewerber/in die Berufung an die Mitgliederversammlung zu, welche dann endgültig entscheidet. 

Zum Ehrenmitglied können auf Vorschlag des Vorstands oder der Mitglieder der Mitgliederversammlung Mitglieder, die sich um den Verband in besonderer Weise verdient gemacht haben, wie auch herausragende Persönlichkeiten des kulturellen oder öffentlichen Lebens, die ihre Verbundenheit mit dem Verein dokumentiert haben, ernannt werden. 

Ehrenmitglieder werden auf Lebenszeit ernannt. 

§ 8 Beendigung der Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft endet durch Austritt, Ausschluss, Tod oder Auflösung der juristischen Person. 

Der Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber einem vertretungs-berechtigten Vorstandsmitglied. Die schriftliche Austrittserklärung muss mit einer Frist von einem Monat jeweils zum Ende des Geschäftsjahres gegenüber dem Vorstand erklärt werden. 

Ein Ausschluss kann nur aus wichtigem Grund erfolgen. Wichtige Gründe sind insbesondere ein die Vereinsziele schädigendes Verhalten, die Verletzung satzungsmäßiger Pflichten oder Beitragsrückstände von mindestens einem Jahr. Über den Ausschluss entscheidet der Vorstand. Gegen den Ausschluss steht dem Mitglied die Berufung an die Mitgliederversammlung zu, die schriftlich binnen eines Monats an den Vorstand zu richten ist. Die Mitgliederversammlung entscheidet im Rahmen des Vereins endgültig. Dem Mitglied bleibt die Überprüfung der Maßnahme durch Anrufung der ordentlichen Gerichte vorbehalten. Die Anrufung eines ordentlichen Gerichts hat aufschiebende Wirkung bis zur Rechtskraft der gerichtlichen Entscheidung. 

§ 9 Beiträge

Von den Mitgliedern werden Beiträge erhoben. Die Höhe der Beiträge und deren Fälligkeit bestimmt die Mitgliederversammlung. 

Der Jahresmindestbeitrag wird zum Ablauf des Monats März des Geschäftsjahres fällig. In begründeten Ausnahmefällen ist durch Vorstandsbeschluss eine Befreiung von der Beitragszahlung möglich. 

Ehrenmitglieder sind von der Pflicht der Beitragszahlung befreit.

§ 10 Organe des Vereins

Organe des Vereins sind 

– die Mitgliederversammlung 

– der Vorstand. 

§ 11 Mitgliederversammlung

Der Mitgliederversammlung als oberstem Vereinsorgan obliegen 

a. die Wahl des Vorstands, der Rechnungsprüfer/innen und der stellvertretenden Rechnungsprüfer/innen, 

b. die Entgegennahme der Jahres- und Rechnungsberichte des Vorstands und seine Entlastung, 

c. Festsetzung des Mindestbeitrags und dessen Fälligkeit, 

d. Beschlussfassung über Satzungsänderungen, 

e. Abstimmung über fristgerechte Anträge, 

f. Beschlussfassung über die Auflösung des Vereins. 

Am Beginn eines jeden Geschäftsjahres findet eine ordentliche Mitglieder-versammlung statt. 

Der Vorstand ist zur Einberufung einer außerordentlichen Mitgliederversammlung verpflichtet, wenn mindestens ein Drittel der Mitglieder dies schriftlich unter Angabe von Gründen verlangt. 

Die Mitgliederversammlung wird vom Vorstand unter Einhaltung einer Frist von einem Monat schriftlich unter Angabe der Tagesordnung einberufen. 

Die Einladung zur Mitgliederversammlung kann auch in elektronischer Form erfolgen. 

Die vom Vorstand festgelegte Tagesordnung kann nach Beschluss der Mitgliederversammlung geändert oder ergänzt werden, wenn dies ein Mitglied bis spätestens sieben Tage vor dem angesetzten Termin schriftlich beantragt. 

Eine ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist ungeachtet der Zahl der anwesenden Mitglieder beschlussfähig. 

Die Mitgliederversammlung leitet der/die Vorsitzende, bei dessen/ deren Verhinderung der/die stellvertretende Vorsitzende. 

In der Mitgliederversammlung hat jedes erschienene Mitglied eine Stimme. Eine Stimmübertragung ist nicht zulässig. 

Beschlüsse der Mitgliederversammlung werden mit einfacher Mehrheit gefasst. Bei Stimmengleichheit gilt der Antrag als abgelehnt. Stimmenthaltung und ungültige Stimmen bleiben außer Betracht. Alle Abstimmungen erfolgen offen, sofern nicht geheime Abstimmung beantragt wird. 

Zur Änderung der Satzung sind zwei Drittel, zur Auflösung des Vereins sind drei Viertel der Stimmen erforderlich. 

Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll anzufertigen, das vom Versammlungsleiter und dem Schriftführer zu unterzeichnen ist.

§ 12 Vorstand

Der Vorstand im Sinn des § 26 BGB besteht aus 

a. dem/ der ersten und zweiten Vorsitzenden und dem/ der Kassierer/in. Sie vertreten den Verein gerichtlich und außergerichtlich. Zwei Vorstandsmitglieder vertreten gemeinsam. 

b. dem/ der Schriftführer/in 

c. bis zu vier Beisitzern/Beisitzerinnen. 

Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des/ der Vorsitzenden. 

Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von vier Jahren gewählt. 

Beim Ausscheiden eines Vorstandsmitglieds wählt die Mitgliederversammlung ein Ersatzmitglied für die Restdauer der Wahlperiode. 

Die Mitglieder des Vorstands arbeiten unentgeltlich. Sie haben jedoch Anspruch auf Ersatz ihrer mit der Tätigkeit tatsächlich anfallenden notwendigen Kosten, reinem Auslagenersatz. 

§ 13 Kassenprüfung

Die Kassenprüfung wird durch zwei Rechnungsprüfer/ innen oder deren zwei stellvertretende Kassenprüfer, die jährlich von der Mitgliederversammlung gewählt werden, vorgenommen. 

Ihnen obliegt die Prüfung der Buchführung und der Jahresrechnung. Sie haben der Mitgliederversammlung Bericht zu erstatten sowie den Antrag auf Entlastung des Vorstands zu stellen. 

§ 14 Auflösung des Vereins

Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an die Richard-Wagner-Stipendienstiftung in Bayreuth, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat. 

 

 

Diese Satzung wurde in der Mitgliederversammlung vom 5. September 2015 beschlossen.

 

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